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Doppelter Klimaschutz

Die Initiative "Sie kaufen ein, wir bringen's heim" der Stadtverwaltung Bad Kreuznach macht es möglich, dass Wochenmarkt Besucher sich ihre Einkäufe vom Kornmarkt bis zur Haustür bringen lassen. Die Lieferung erfolgt mit einem Lastenrad. 

Zum einen können dadurch mehr schwere Lebensmittel wie Kartoffeln oder Äpfel verkauft werden, wodurch der Wochenmarkt und somit regionale Produkte profitieren. Zum anderen werden die Einkäufe klimaschonend transportiert.

Weitere Informationen bspw. unter hanz-online.



Solarpotentialkataster für den Landkreis Bad Kreuznach veröffentlicht

Durch die Veröffentlichung eines sogenannten "Solarflächenpotenzialkatasters" ist es Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Bad Kreuznach möglich schnell und überblickartig die Eignung ihrer Dachfläche auf Nutzung von Solarenergie zu prüfen.

Die Solarpotential-Analyse ist ein auf Geobasisdaten basierendes Analyseverfahren mit dem es möglich ist, großflächig solare Potentiale von Hausdächern zu erfassen. Es werden Größe, Ausrichtung, Neigung und Abschattungseffekte errechnet und anhand einer Musteranlage die Werte für Ertrag und CO2-Ersparnis abgeschätzt. Bei den aus der Solarpotential-Analyse gewonnenen Daten handelt es sich lediglich um Modellergebnisse und nicht um exakte Messdaten. Die errechneten Werte können von denen der letztendlich installierten Anlage aufgrund unterschiedlicher Spezifikationen abweichen.

Das Kataster kann unter www.geoportal-kh.de eingesehen werden.



Auftaktveranstaltung Smart-Villages

Am Montag, den 21. September findet um 17 Uhr im Ratssaal der Kreisverwaltung Bad Kreuznach die Auftaktveranstaltung der Smart-Village Initiative statt. Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (Ifas) wird interessierten Gemeinden erste Informationen bezüglich Fördermittel, Wege der Steigerung der Energieeffizienz und der regenerativen Energieerzeugung aufzeigen und wie sich dadurch die regionale Wertschöpfung erhöhen lässt.



e-Velo RLP – Studie: Mit Pedelecs in ländlichen Gebieten

Ländlich, hügelig, weite Strecken? Für viele sind dies die Ausschlußkriterien, um alltägliche Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Doch Pedelecs lassen diese Sichtweise nicht mehr uneingeschränkt zu. Strecken werden dank der Elektrounterstützung und der geringeren körperlichen Anstrengung gefühlt kürzer, und Anstiege einfach eingeebnet. Dies ermöglicht ganz neue Möglichkeiten, in der Nahmobilität das Auto zugunsten des Fahrrads stehen zu lassen. Dieses Potential hat auch das Institut für Mobilität & Verkehr der Technischen Universität Kaiserslautern erkannt und beim Land Rheinland-Pfalz Fördermittel für die Untersuchung der Effekte und Chancen für eine ressourcenschonende Mobilität beantragt.


Hieraus ist das vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (MWKEL) geförderte und vom Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) unterstützte Projekt „e-Velo RLP“ entstanden, das am 1. August in den Räumen Altenkirchen, Kaiserslautern und Kirn startet. Die Modellregionen wurden anhand raumbezogener Kenngrößen von den Wissenschaftlern am Institut für Mobilität & Verkehr der Technischen Universität Kaiserslautern ausgewählt. Mit diesen Regionen werden alle klassifizierbaren Typen von Räumen in RLP abgedeckt.
„Ziel der Studie ist es, zu erforschen, inwiefern Leute in ländlichen und hügeligen Räumen vom Auto aufs Pedelec umsteigen“, umreißt Johannes Roos, Projektleiter an der TU Kaiserslautern, den Projektinhalt. „Ferner gilt es zu analysieren, welche Rahmenbedingungen insbesondere auf der Infrastrukturseite zum Fahren, Abstellen und Laden zu schaffen sind, um die gewünschten Effekte zu realisieren, und welche Auswirkungen auf Emissionen und Energieverbrauch zu erwarten sind.“ Das Projekt läuft bis Mitte nächsten Jahres. Die Ergebnisse werden dann auf einer Abschlußveranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert.


„Teil der Studie ist auch die Untersuchung der derzeitigen Nutzung von Pedelecs im Alltagsverkehr“, betont Roos. Hierzu sind Personen, die bereits jetzt ein solches Fahrrad in den Modellregionen nutzen, ausdrücklich aufgerufen, sich bei der TU für eine Analyse ihres Nutzungsverhaltens zu bewerben. Sie bekommen dann eine elektronische Box zugeschickt, die mit wenigen Handgriffen am Rahmen befestigt werden kann und während der Fahrt Daten anonymisiert aufzeichnet. Diese werden nach Ablauf der Untersuchung (6 Monate) von den Mitarbeitern der TU ausgewertet. Johannes Roos versichert die Anonymität der Daten und betont ausdrücklich, daß kein Eingriff am Rad notwendig ist. Die Box wird am heimischen USB Port aufgeladen und ist somit wartungsfrei. Weitere Details können direkt bei der TU erfragt werden. Den „Pionieren“ winkt zudem als Dank eine kleine Überraschung.


Roos stellt zudem eine Online-Umfrage in den Modellregionen in Aussicht. „Diese startet vermutlich Ende des Jahres“, so Roos. Hier sind alle Bürgerinnen und Bürger, die in den Modellregionen leben, aufgefordert sich rege zu beteiligen. Die Forscher erhoffen sich hiervon ebenfalls Erkenntnisse, wie die Infrastruktur weiterentwickelt werden sollte und welche Hemmnisse derzeit einer Nutzung bei der Bevölkerung im Wege stehen.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung für die Langzeitstudie mit Angaben zu Alter und monatlicher

Fahrleistung sowie ihrem Pedelectyp an folgende Anschrift:

Technische Universität Kaiserslautern
Institut für Mobilität & Verkehr
Herr M.Sc. Johannes Roos
Paul-Ehrlich-Straße 14
67663 Kaiserslautern
Mail: johannes.roos@bauing.uni-kl.de
Tel. : 0631 205 3813


Energiesparpakete in den Büchereien in Kirn, Meisenheim und Bad Sobernheim

In den öffentlichen Büchereien in Kirn, Meisenheim und Bad Sobernheim können ab sofort Energiesparpakete ausgeliehen werden. Diese Pakete enthalten unter anderem Strommessgeräte, mit denen der Stromverbrauch einzelner elektronischer Geräte aufgedeckt werden kann. Die Energiesparpakete werden von der "No-Energy-Stiftung" mit Unterstützung des Umweltbundesamtes kostenlos zur Verfügung gestellt. In der Stadtbibliothek Bad Kreuznach und der öffentlichen Bücherei in Stromberg besteht diese Möglichkeit schon länger. Nun wird das Angebot auch auf den westlichen Teil des Landkreises Bad Kreuznach erweitert.


Stromspar-Helfer der Caritas stellten sich im Energie-Eck vor

Einen Tag lang standen die Caritas-Mitarbeiterin Alexandra Stadtmüller und ihr Kollege Peter Meier an einem Info-Stand im Energie-Eck der Kreuznacher Stadtwerke allen Interessierten Rede und Antwort zum „Stromspar-Check PLUS“ der Caritas. Einige Menschen nutzten die Gelegenheit, sich „live“ und ausführlich über den „Stromspar-Check Plus“ zu informieren.

Manche wussten schon, dass Stromsparhelfer im Kreisgebiet Menschen beraten, die von Sozialleistungen leben. Außerdem bringen die „Checker“ – ebenfalls kostenlose! – „Soforthilfen“ mit, darunter Energiesparlampen, abschaltbare Steckerleisten oder Perlatoren.

Aber auch wer das Angebot bereits kannte, erfuhr Neues: Im vergangenen Dreivierteljahr wurden rund 300 Checks durchgeführt, die Hälfte davon allein in der Bäderstadt. Dabei wurden etwa 2.700 Energiespar-Artikel unentgeltlich durch die Stromspar-Helfer installiert.

Für die beratenen Menschen ist der Service bares Geld wert, weiß Projektleiterin Diana Albert: „Ein Haushalt spart, wenn er unsere Tipps beherzigt, im Durchschnitt ca. 120 Euro jährlich. Davon entfallen 92 Euro auf die Stromkosten.“ Wie groß die eigene Ersparnis tatsächlich war, davon kann sich übrigens jeder bei einem Zusatztermin nach einem Jahr überzeugen.

Der Zulauf am Info-Stand der Caritas lässt einen weiteren Schluss zu: „Der Bedarf ist groß, es gibt hier noch zahlreiche Menschen, die angesichts ihres Einkommens das Angebot nutzen können“, ist Caritasdirektor George Koldewey überzeugt.

„Die Kreuznacher Stadtwerke haben unser Projekt seit der Planungsphase kontinuierlich unterstützt“, so Koldewey weiter. „Indem sie uns nun diese Plattform im Kundenzentrum des Energieunternehmens gegeben haben, haben die Verantwortungsträger abermals soziale Verantwortung wahrgenommen“, dankte er Dirk Alsentzer von den Stadtwerken.

Dies sei im Grunde eine Selbstverständlichkeit gewesen, fügte Alsentzer an, der im Stromspar-Check der Caritas eine wichtige Ergänzung zum sozialen Engagement  wie zum Beispiel der Energiesparberatung in Stadtteilbüros und im Kundenzentrum sieht.

Infos zum „Stromspar-Check PLUS“ bekommt man unter Telefon 0671/83828-47 (Caritas Bad Kreuznach) oder per Mail an Stromspar-Check@caritas-rhn.de.



Kreuznacher Stadtwerke teilen Autos mit Bürgern

Nahemobil - Carsharing mit drei Elektrofahrzeugen

Kostengünstig und zugleich umweltschonend Auto fahren – ohne eigenes Auto. Das machen die Kreuznacher Stadtwerke möglich, mit ihrem neuesten Service für die Region: Carsharing.

Drei Elektrofahrzeuge (Renault Zoe) stellen die Kreuznacher Stadtwerke interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

Mit dem neuen Service möchten die Kreuznacher Stadtwerke Elektromobilität erlebbar machen und Sicherheit weitergeben zu den Themen „wie und wo kann ich Strom tanken" und  "wie weit komme ich ohne nachzuladen".

Die drei Elektrofahrzeuge stehen im Parkhaus Innenstadt in der Mühlenstraße, sind optimal gewartet, gereinigt, abfahrbereit und versichert. Zudem ist auch das Aufladen hier und an ausgewählten Stationen in der Region im Mietpreis inbegriffen. Nahe strom und nahe gas Kunden der Kreuznacher Stadtwerke erhalten ein zusätzliches Start-Guthaben von 15 Euro. 

Privatpersonen sowie Firmen können das Angebot nutzen. Nach einer einmaligen Registrierung beim Stadtwerke-Partner E-Wald (www.e-wald.eu) kann der Nutzer seine persönliche Karte im Stadtwerke-Kundenzentrum Energie Eck abholen. Die Buchung des Autos erfolgt dann ganz einfach über das online-Portal und schon kann das Auto im Parkhaus Innenstadt abgeholt und die Fahrt starten. Bei der Rückkehr entfällt die Parkplatzsuche, denn für die Elektrofahrzeuge gibt es reservierte Stellplätze mit eigens dafür eingerichteten Ladestationen.

Mehr Informationen gibt es unter www.nahemobil.de


Repair Café Bad Kreuznach

Immer am zweiten Freitag im Monat wird im Kulturzentrum der Alternativen JugendKultur e.V. zusammen mit der Ehrenamtsbörse Bad Kreuznach gemeinsam repariert, um liebgewonnenen Geräten wieder Leben einzuhauchen und um der Wegwerfkultur entgegenzuwirken.

Gäste können an diesem Tag kaputte Gegenstände mitbringen und gerne auch Kuchen oder Snacks um die Wartezeiten zu versüßen.

Dann wird gemeinsam mit fachkundigen Experten der Fehler gesucht, getüftelt und geschraubt. Ist die Reparatur gelungen, freut sich der Verein über eine Spende um in weitere Werkzeuge, Materialen und Ersatzteile investieren zu können.

Näheres unter: www.ajk.blogsport.de




BKooL im Dorf mit Zukunft

Klimaschutz zur Stärkung des ländlichen Raums


Die Bad Kreuznacher Klimaschutzinitiative initiiert in Kooperation mit dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) des Umweltcampus Birkenfeld das Projekt "BKooL im Dorf mit Zukunft (Smart Villages)". Dabei sollen Mittel aus Energieeinspar und -effizienzmaßnahmen sowie der Ausbau Erneuerbarer Energien dazu genutzt werden die Infrastruktur und Attraktivität einer Gemeinde zu erhöhen.

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BKooL at School

Mit der Kampagne "BKool at School" soll Klimaschutz im Unterricht und in den Schulen des Landkreises Bad Kreuznach integriert werden.

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Klimaschutzmanager für den Landkreis Bad Kreuznach

Seit dem 01. März 2015 hat die Kreisverwaltung einen Klimaschutzmanager eingestellt.

Die Schaffung einer solchen für drei zunächst drei Jahre geförderten Stelle geht aus dem erstellten Klimaschutzkonzept hervor. Zu den Aufgaben eines Klimaschutzmanagers zählen die Umsetzung der darin ausgearbeiteten Maßnahmen. Eine zentrale Funktion besteht in der Bildung eines Netzwerks aus Akteuren, die zum Erreichen der Klimaschutzziele essentiell sind. Generell sollen Aktivitäten und Projekte zur Energie- und Emissionseinsparung koordiniert und durch Öffentlichkeitsarbeit ein Bewusstsein für das Thema Klimaschutz geschaffen werden.

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Klimaschutzkonzept für den Landkreis Bad Kreuznach

Null-Emmisions-Region Rheinhessen-Nahe

Gemeinsam haben die Landkreise Alzey-Worms, Bad Kreuznach und Mainz-Bingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) des Umweltcampus Birkenfeld und unter Mitwirkung der Transferstelle Bingen (TSB) sowie durch eine Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“ und Teilkonzept „Erschließung der verfügbaren Erneuerbare-Energien-Potenziale“ erstellt.

Das Klimaschutzkonzept enthält eine Energie- und Treibhausgasbilanz der Region. Weiterhin zeigt es umfassende Potenziale und Maßnahmen auf, die in den Bereichen Energieeinsparung und -effizienz sowie dem Einsatz Erneuerbarer Energien bestehen. Daraus ergibt sich ein Fahrplan zur Null-Emmissions-Region, der Grundlage einer politischen Weichenstellung zugunsten einer zukunftsfähigen Wirtschaftsförderungsstrategie ist.  


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